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Benchmarking

Ein Benchmark ist ein Test der Grafikkarte mit einem Programm oder Spiel. Es werden meistens irgendwelche Zahlen oder Punkte ausgegeben, die sich mit Benchmarkern auf aller Welt vergleichen lassen. Wozu braucht man es?


Autor: Peter Schmitz (dav133)
Datum: 09-11-2003, 20:41:35
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Einleitung

Ein Benchmark ist gut um herauszufinden, wie ein System zu bewerten ist. So ist der Erfahrungsaustausch eine wichtige Sache: es lässt sich ermitteln, ob Sie gerade im Elektrofachmarkt die Katze im Sack gekauft haben. Natürlich ist ein Benchmark auch essentiell, wenn Sie darauf bestrebt sind, eine möglichst gute Grafikkarte zu kaufen. Was lässt sich alles "benchen", werden Sie jetzt bestimmt fragen. Ich sage jetzt mal ganz grob: Alles was auch nur im entferntesten mit dem PC zu tun hat. Angefangen über den Monitor, die Festplatte, den Ram, die Grafikkarte, das Mainboard, den Lüfter, den Prozessor und noch viel mehr.

Um allerdings diese Werte heruaszufinden, benötigen Sie spezielle Programme. Eines, auf das ich näher eingehen möchte ist das Benchmark-Programm schlechthin. Es heißt "Fraps 1.9d", wobei "Fraps" für "Frames Per Second" (auch "FPS" oder "Fraps") steht. Es ist nicht einfach zu handhaben, allerdings umfasst das kleine Programm (ca. 80kByte) auch andere Funktionen wie Bildschirmaufnahmen usw. aber dazu später. Ein anderes und ebenfalls sehr oft verwendetes Grafikkartenbenchmarkprogramm ist der 3dMark, erhältlich als Shareware in den Versionen 99, 2000, 2001 und 2003, wobei es bei allen Versionen auch noch verschiedene Versionsnummern gibt. Etwa den "3dmark2001 SE 1.17". Diese sind aber keine neuen Programme sondern lediglich fehlerbefreite Versionen. Diese Programme durchlaufen gewisse Tests, bei denen die Framerate (Bilder pro Sekunde, aber nicht Hertz!) ermittelt wird und auf einen Mittelwert gerechnet wird, der dann mal irgendeinem Faktor (von Programm zu Programm verschieden) multipliziert wird. Und voilà: Es entstehen die "3D Marks".

So sollte ein modernes System, wie es bei Aldi erhältlich ist, momentan ca. 14.000 Punkte in "3D Mark 2001 SE" und 4500 Punkte im 3dmark03 erreichen. Natürlich gibt es noch andere Pendanten wie den "Raystorm Bench", "Vulpine GLX Mark", "Benchmark X", "Aquamark", "Codecreatures", "PC Mark 2002" den "GLBench" usw. Diese spielen aber eher eine untergeordnete Rolle. Die 3dmark-Programme haben einen integrierten "Result-Browser", mit denen Sie Ihr System mit allen Benchern weltweit vergleichen können, etwa um zu sehen, ob Sie im Durchschnitt liegen. Zum Stand Ende 2003/Anfang 2004 kann man sagen, dass im 3dmark2001SE für Gamer 5000 Punkte, für Gamer, die bevorzugt Shooter spielen 7000 Punkte seien sollten. Dabei ist nicht nur die Grafikkarte sondern alle anderen Komponenten relevant. Eine schnelle Grafikkarte kann ihre Leistung also nicht auf einem lahmen Mainboard voll entfalten.

Aber genug der Theorie, "let's bench":

Laden Sie sich bitte "FRAPS 1.9d" von http://www.fraps.com oder http://www.chip.de/downloads/c_downloads_9880636.html herunter. Das Programm "wiegt" ca. 80 Kilobyte. Einmal installiert starten Sie es, unter Win98 sieht die Benutzeroberfläche so aus:



Unter XP sollte es nicht viel anders erscheinen. Die Option "Sampling Rate" gibt Auskunft über das Anzeigen der Frames. "Continuous" ist genauer, Sie sollten diese Option wählen. Der "Overlay Style" gibt das Aussehen der Frames-Zahl im Spiel an, stellen Sie dort ein, was Ihnen besser gefällt. Auf die Performance hat es allerdings keinen Einfluss.

Die "Overlay Corner" zeigt, in welcher Ecke des Bildschirms die Frames-Zahl ercheint. Die "Movie Options" nehmen eine Datei im .AVI Format auf, die das aufgenommene speichert. Der Hotkey aktiviert diese Option, die hohen Einfluss auf die Perormance hat. Sie sollten also nie Filme aus Spielen aufnehmen und dabei einen Benchmark machen, es würde die Leistung sehr verfälschen. Die "Movie Framrate" legt fest, wieviel Bilder/Sekunde der Film umfasst. Je mehr, desto mehr Speicher braucht der Film. 15 oder 20 FPS reichen für flüssige Aufnahmen. Pro Minute benötigt ein Film mit 15 FPS ca. 100 MB, es ist also eine große Festplatte und ausreichend Platz angesagt, wenn Sie diese Option benötigen sollten.

In den "Advanced Options" möchte ich nur auf die für unseren Test relevante Option "Enable manual logging to FRAPSLOG.TXT" eingehen: Die Framerate wird jede Sekunde in einer Datei gespeichert, wenn Sie die vorher vereinbarte Taste drücken. Das normale Frames-Fenster sieht etwa so aus:



wird mit einer grünen Box bei drücken der ROLLEN-Taste (oder einer anderen eingestellten Taste) grün unterlegt:



Das ist das zeichen, dass der Startpunkt der FRAMES-Aufnahme gesetzt ist. Bei erneutem drücken von ROLLEN wird die Box rot:



Das signalisiert, dass die durchschnittliche Framezahl zwischen dem ersten und dem zweiten Tastendruck 8 Frames pro Sekunde ist. Man kann sagen, dass das menschliche Auge ca. 20 Frames als flüssige Bewegung wahrnimmt. Um Vergleichswerte für Ihren eigenen Benchmark zu finden, benchen Sie entweder Intros zu bekannten Spielen oder laden sich sogenannte "Benchmark-Savegames" herunter. Mehr dazu auf http://www.3dcenter.de.

So sollte es Ihnen möglich sein, detailliert die Leistung ihres PC's zu ermitteln. Ach ja, sogenannte "Time-Demos" oder "Benchmark-Savegames" sind nur zum benchen programmiert. Solche sind etwa "Serious Sam: The Second Encounter: Die grosse Kathedrale" zu finden auf www.3dcenter.de oder ein Savegame für Aquanox sowie die aufwendige WarcraftIII Szene "Interludium". Vorraussetzung ist allerdings, dass Sie das Spiel besitzen und FRAPS installiert haben. Vergleichswerte lassen sich ebenfalls auf www.3dcenter.de.

Benchmarks für die CPU, den Ram und die Festplatte sind der "Sysmark" und der PCMark2002, der ebenso wie der 3dmark 99-03 von futuremark (früher Madonion), "http://www.futuremark.de/downloads" stammt.

Ein Benchmark für den Monitor ist "Flimmer" von www.neuber.com.

Weitere Bemnchmarks finden Sie bei einer Suche mit einer Suchmaschine, etwa Google. Dort lassen sich auch die Vergleichsergebnisse finden.


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