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Die Konsolenprogramme von Windows 2000 Professional

Für die effektive Verwaltung von Windows 2000 Professional gibt es sogenannte Konsolenprogramme. Hier lernen Sie, welche es gibt und welche Funktion diese haben.


Autor: N Z (notzomedia)
Datum: 04-12-2003, 20:22:18
Referenzen: keine
Schwierigkeit: Fortgeschrittene
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Die Konsolenprogramme von Windows 2000 Professional

Die Konsolen können Sie aufrufen in dem Sie auf Start, Ausführen klicken und anschließend den Konsolennamen vollständig (mit der Endung ".MSC") eingeben und auf "OK" klicken.

CERTMGR.MSC

Dieses Konsolenprogramm ist für die Verwaltung von Zertifikaten für Benutzer, Computer oder Dienste zuständig. Zertifikate werden zu Authentifizierung benutzt. Sie kommen in Netzwerken und im Internet zum Einsatz. Wenn Sie z.B. mit einem Server kommunizieren authentifiziert sich dieser mit Hilfe eines Zertifikats, damit Sie sicher sein können, Ihre vertraulichen Daten auch nur an den richtigen Server zu schicken.
Zertifikate werden von Zertifizierungsstellen ausgegeben.

CIADV.MSC

Der Indexdienst durchsucht die Festplatte im Hintergrund und legt Kataloge an, um die Dateisuche zu beschleunigen. Mit diesem Konsolenprogramm können Sie seine Funktion prüfen und z.B. die Größe des Katalogs oder die Anzahl der bereits erstellten Indizes überwachen. Es können auch weitere Kataloge angelegt, Kataloge gelöscht oder zusammengeführt werden.

COMPMGMT.MSC

Diese Konsole ist eine Zusammensetzung aus vielen anderen Konsolenprogrammen. Sie nennt sich "Computerverwaltung" und ist auch über die Systemsteuerung, Verwaltung zu erreichen.

DEVMGMT.MSC

Der Gerätemanager. Hier finden Sie die auf Ihrem Computer installierte Hardware in einer Art Baumstruktur angeordnet. Sie können Änderungen an der Hardware wie z.B. Treiberaktualisierung, Deaktivierung, Deinstallation von Komponenten vornehmen. Auch eine Änderung der belegten Ressourcen wie der E/A-Bereich oder IRQ kann über diese Konsole vorgenommen werden.
Um diese Operationen durchführen zu können brauchen Sie Administrator-Rechte!

DFRG.MSC

Dieses Programm defragmentiert die Festplatte. Bei einer Defragmentierung werden die Fragmente einer Datei auf der Festplatte zusammengefügt, das erhöht die Zugriffsgeschwindigkeit.
Der Status der Defragmentierung wird während der gesamten Operation grafisch dargestellt.
Um eine Defragmentierung durchzuführen benötigen Sie Administrator-Rechte!

DISKMGMT.MSC

Um die Datenträgerverwaltung zu öffnen brauchen Sie Administrator-Rechte!
Mit dieser Konsole können Sie Ihren CD-ROM und Festplatten-Laufwerken gewünschte Laufwerksbuchstaben zuordnen und Festplatten neu partitionieren. Eine Partition ist ein Abschnitt auf Ihrer Festplatten, jedem Abschnitt wird ein Laufwerksbuchstabe zugeordnet. Sie können Partitionen löschen, anlegen und formatieren.
Außerdem können Sie über diese Konsole den Status (z. B. "fehlerfrei"), die Kapazität und den freien Speicherplatz auf allen Partitionen überwachen.

EVENTVWR.MSC

In der Ereignisanzeige finden Sie alle System-, Sicherheits- und Anwendungsereignisse, die protokolliert wurden. Es gibt drei verschiedene Arten von Ereignissen:
  • Informationen: Lediglich eine Meldung, wie z.B. "Protokolliertdienst gestartet!"
  • Warnungen: Ein kleinerer Fehler ist aufgetreten, dieser ist aber nicht von großer Bedeutung bzw. er konnte teilweise behoben werden, z.B. "Keine Verbindung zum DHCP-Server, IP 192.168.1.1 wurde zugewiesen"
  • Fehler: Großer Fehler, der nicht behoben werden konnte, z.B. "Die Open-Prozedur für den Dienst "IAS" in der DLL "C:\WINNT\System32\iasperf.dll" ist fehlgeschlagen."
FAXSERV.MSC

Mit der Faxdienstverwaltung können Sie die Faxfunktion verwalten. Sie können die Eigenschaften der auf Ihrem Computer installierten Faxgeräte ändern, z.B. welches Faxgerät Faxe empfangen, welches Faxe senden soll und was mit empfangenen Faxen geschehen soll (Speicherung oder Druck).
Es kann auch eingestellt werden, welche Operationen protokolliert werden sollen und auf welcher Detailebene, z.B. Initialisierung: Maximal, Ausgehend: Mittel, Eingehend: Keine.

FSMGMT.MSC

Diese Konsole dient der Verwaltung der Freigaben. Sie können alle freigegeben Dateien, Ordner und Laufwerke ansehen und die Freigaben aufheben.
Dazu können Sie Sitzungen und geöffnete Dateien überwachen, wenn also jemand auf Ihre Freigaben zugreift oder Ihre Dateien liest/ändert.
Sie können die geöffneten Dateien schließen oder Sitzungen trennen.

GPEDIT.MSC

Hier können Sie die Gruppenrichtlinien einsehen und bearbeiten.
Sie können Sicherheitsoptionen, z.B. wie sich Windows bei der Installation von nichtsignierten Treibern verhalten soll festlegen, in diesem Fall gibt es die Möglichkeiten:
  • Ohne Warnung annehmen
  • Warnen, aber Installation zulassen
  • Installation nicht zulassen
zur Auswahl.
Außerdem können Sie An- und AbmeldeScripts definieren.

LUSRMGR.MSC

Diese Konsole ist für die Verwaltung der Benutzer und Benutzerrechte zuständig. Hier können Sie neue Benutzergruppen und Benutzer anlegen und Benutzer verschiedenen Benutzergruppen hinzufügen, wodurch diese Benutzer Rechte erhalten.
Sie können den Benutzern neue Kennwörter zuweisen oder den Profilspeicherort ändern.

NTMSMGR.MSC

Mit diesem Konsolenprogramm haben Sie die Übersicht über die Wechselmedien. Sie können die eingelegten Medien, z.B. eine CD-ROM, bereitstellen oder die Bereitstellung aufheben.
Die Medien werden in die Kategorien "Freie Medien", "Importmedien" und "Nicht erkannte Medien eingeteilt".

PERFMON.MSC

Der Systemmonitor zeigt Informationen und Messwerte über die Hardware-Nutzung und Aktivität von Systemdiensten in Echtzeit an und protokolliert diese.
Über das "+" in der Symbolleiste können Sie Leistungsindikatoren hinzufügen, z.B. bei "Physikalische Datenträger", "Schreibvorgänge/s". Sie erhalten eine Kurve, von der man die Anzahl der Schreibvorgänge pro Sekunde ablesen kann. Wenn Sie viele Leistungsindikatoren hinzugefügt haben, können Sie Ihren individuellen Leistungsindikatorensatz speichern um ihn später wieder zu laden.

SERVICES.MSC

Mit diesem Konsolenprogramm können Sie die Dienste auf Ihrem Computer verwalten. Die Dienste können beendet, angehalten oder gestartet werden.
Außerdem können Sie die Startart der Dienste ändern (Automatisch, Manuell oder Deaktiviert) und Startparameter festlegen.
Sie können auch die Reaktion bei einem Fehler beim Starten definieren, z.B. es soll zwei mal erneut versucht werden, bei einem weiteren Fehlschlag soll der Computer neu gestartet werden.


panther
Rookie
Beitrag vom:
08-02-2005, 19:39:38

nette übersicht sag ich mal ;-)

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