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Vergleich: 16 Bit- gegenüber 32 Bit-Farbtiefe

Einzelne Perfomance-Freaks degradieren die Windows-Farbtiefe noch auf 16 Bit, um in Spielen die maximale Performance herauszukratzen. Doch lohnt sich das wirklich?


Autor: Peter Schmitz (dav133)
Datum: 22-01-2004, 19:54:19
Referenzen: keine
Schwierigkeit: Anfänger
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Rating: 6.25 (8x bewertet)

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Einleitung

Ich beginne den Artikel mit einem Bild:




Selbst im Farbverlauf lässt sich unter Windows kein Unterschied erkennen. Vielleicht wirkt die Schrift einen Tick brillianter, dass ist aber von Monitor zu Monitor unterschiedlich. Um den winzigen Unterschied zu erkennen müssen Sie 32 Bit eingestellt haben.
Bei Spielen sieht das ganze schon etwas anders aus: Besonders im farbprächtigen Dungeon Siege klarer zum Ausdruck, selbst wenn ich Ihnen keinen ScreenShot liefern kann.

Nun zum Punkt Performance:
  • Athlon XP Barton FSB166 2600+ (11,5 * 166 = 1917MHz)
  • 2x256MB DDR333 Corsair Ram (2-2-2-5) in Dual Channel
  • Sapphire ATI Radeon 9500 64MB
  • MSI K7N2 Delta-L Mainboard mit nForce 2 Ultra 400
  • Windows XP Professional Edition Service Pack 1
  • nForce 2 3.13 und ATI Catalyst 3.9 (7.95) Treiber
schafft im 3D Mark 2001 SE (Default) 11677 Punkte. Die Default-Einstellungen sind 1024/768 und 32 Bit.
Unter 16 Bit: nur mehr 11225 Punkte (!!). Doch wie ist das möglich? Weniger darzustellende Farben müssten doch im Extremfall doppelt soviel Punkte erreichen. Außerdem ist die Bildqualität deutlich schlechter.
Wie ist das Syndrom zu erklären? Ganz einfach: Aktuelle Hardware, aktuelle Treiber, aktuelle Betriebssysteme und selbstverständlich auch aktuelle Spiele sind auf 32 Bit optimiert und liefern bei besserer Bildqualität auch noch eine bessere Performance.

Fazit:

Wenn Sie eine DirectX-7-fähige Grafikkarte (ab Geforce 2 MX) mit aktuellen Treibern und ein OS aufwärts von Win95 verwenden, sind Sie bei Spielen ab 2000 mit 32 Bit schöner und schneller unterwegs. 16 Bit lohnt sich nur noch unter Win95 mit TNT2 und Pacman :-). Auch wenn unter Windows 16 Bit nur geringfügig schlechter aussieht, sollten Sie darauf verzichten. Von 256 Farben gar nicht zu sprechen...


dav133
Professonial
Beitrag vom:
04-02-2004, 11:40:30

kurz und knapp: Fast nichts. Nur sollte man die Farbteife @ win und die @spiel immer gleich haben, da es sonst speziell bei FSAA zu üblen Bildfehlern kommen kann.

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Rolfhub
Senior Member
Beitrag vom:
03-02-2004, 21:36:56

Windows-Desktop versus Spieleeinstellungen

Eine Bemerkung kann ich mir doch nicht verkneifen: Zitat: "Einzelne Perfomance-Freaks degradieren die Windows-Farbtiefe noch auf 16 Bit, um in Spielen die maximale Performance herauszukratzen." Warum die Windows-Farbtiefe??? Man kann doch (bei jedem Spiel, das mir je über den Weg gelaufen ist) die Grafikeinstellungen für dieses Spiel und nur dieses festlegen. Normalerweise ist es doch so, dass das Spiel sich selbst darum kümmert, seine Darstellungsoptionen zu verwalten, so dass das Lieblingsspiel z. B. auf 800x600 läuft, auch wenn man im Normalfall mit einem Windows-Desktop von 1280x1024 arbeitet, gleiches gilt auch für die Farbtiefe, was bringt es also, die Windows-Farbtiefe herunterzusetzen, um ein Spiel zu beschleunigen?

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no_comment
Professonial
Beitrag vom:
23-01-2004, 13:10:41

Bei Webseiten klar ausgegrenzt

Zudem sind im WWW immer mehr Websites von farbenfroher Vielfallt, von der so manche Spiele schon fast träumen würden. Gerade die Popularität von Flash, aber auch der Einsatz von 32-Bit-Verläufen setzt 16-Bitter stark zu.

Auf der Website http://www.reise-nach-wales.de wurde ein Verlauf verwendet, der unter einer Auflösung von 32 Bit Farbtiefe -erstellt- wurde. Unter 16 Bit Farbtiefe sieht der Verlauf entsprechend stufig aus. Grundsetzlich sieht man aber, dass Verläufe auch bei 16 Bit nicht stufig sein müssen, wenn man diese einfach im 16-Bit-Modus -erstellt-, denn die sind genauso qualitativ hochwertige Verläufe, wie die 32-Bitter. Wobei man aber auch bedenken sollte, das gerade Verläufe jeden professionellen Grafiker die Haare laufen lässt, angesichts dieser Faulheit dieser Gestaltungslösung.

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