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Übersicht über Backupmöglichkeiten

Eine Einführung in die verschiedenen Möglichkeiten ein Backup mittels LAN, SAN etc. zu realisieren.


Autor: Patrick Böck (red)
Datum: 02-02-2004, 07:22:10
Referenzen: www.techchannel.de
Schwierigkeit: Anfänger
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Rating: 4 (5x bewertet)

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Backuparten

Einzelplatzbackup

Seit 1987 gibt es das Einzelplatz-Backup. Die Firma Exabyte Corp. brachte das erste Multigigabyte-8-mm-SCSI-Bandlaufwerk auf den Markt. Zur selben Zeit gab es die ersten Gigabyte-Festplatten für UNIX Rechner. Einzelplatz-Datensicherungssoftware organisierte den Ablauf des Backups. Mit den ersten LANs bildeten sich aus den Workstations die ersten Dedizierten Backup Server. Die Daten wurden aus dem LAN auf die lokale Festplatte gespielt und über das SCSI-Bandlaufwerk gesichert. Die Datenmengen reichten nicht mehr für die Bandgröße aus und mussten bei Bedarf durch den Administrator gewechselt werden.

Automatisches Backup

1990 wurde von Exabyte Corp. Das erste SCSI - basierte Bandmagazin-System entwickelt. Neben einer Datenkompression fasste das System bis zu 120 Bänder. Somit konnte bis zu einem Terabyte verarbeitet werden. Heute gibt es sog. Autoloader für sechs bis sieben Bänder die für kleine Netzwerke oft für das Datei-Server-Backup ausreichen. Die darauf abgestimmte Datensicherungssoftware organisiert den täglichen Wechsel der Bänder und sorgt dafür das bei vollen Bändern ein Folgeband automatisch geladen wird. Selbst Band-"RAIDs" können konfiguriert werden. Damit stehen dem Admin vielfältige Möglichkeiten zur Datensicherung zur Verfügung.

LAN-Backup

Die bisherigen Server werden über einen Backup Server mit dem Bandlaufwerk oder Autoloader verbunden. Das Problem an der Struktur war das das Backup die Netzwerkgeschwindigkeit stark beinträchtige und das Netz stark belastet wird. Deswegen versucht man ein fast eigenständiges Backup-LAN aufzubauen und somit die Client/Server-Anwendungen zu entlasten. Die sog (SANs).

SAN - Storage Area Network Backup

Ein SAN ist ein eigens aufgebautes Netzwerk für die Datensicherung. Besonders ist der Anschluss von Datenspeicher an Servern. Für die Anbindung wird die Fiber-Channel (FC) Technolgie verwendet. Der offene Standard lässt eine Daten-Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 120 Mbit/s zu und kann über LWL-Leiter über 10km überwinden.

Einige Vorteile des SAN sind:
  • Einfache Administrierbarkeit - über ein zentrales Management und automatisches Bandmanagment
  • Größere Bandbreiten - ab 120 Mbit/s per FC-Technologie und höher
  • Hohe Performance - das LAN wird nicht mehr benötigt und ausgelastet.
  • Hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit - oft gibt es Redundante-Hardware-Einheiten (Bandlaufwerke, Netzteile, Bänder)
  • Hohe Verfügbarkeit - SANs sind für alle Netzwerkbetriebsysteme verfügbar (Unix, Linux, Windows NT und Novell Netware).
  • Zentrale Administration - diese senken die Verwaltungskosten.


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