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GTA Leistungsnachweis

Dieser Artikel enthält eine 7-seitige Arbeit mit Fragen und Antworten, die ein(e) Gestaltungstechnische(r) Assistent(in) wissen muss.


Autor: ()
Datum: 14-11-2004, 21:41:41
Referenzen: keine
Schwierigkeit: Anfänger
Ansichten: 5291x
Rating: 9 (4x bewertet)

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Einleitung

Im Rahmen meines Schülerbetriebspraktikums bei der Firma "InSide - Informationsverarbeitung" hatte ich Gelegenheit, selbst mal einen GTA Leistungsnachweis auszufüllen, da mein dahmaliger Chef auch den Lehrerberuf ausübte. Das Thema ist in diesem Fall "Netzwerktechnik". Die 19 Aufgaben setzen sich sowohl aus Multiple Choice als auch aus ausformulierten Antworten zusammen.

Beschreibung des GTA

(Quelle: Beruf Aktuell) "In den Schwerpunkten Grafik und Medien/Kommunikation wirken Gestaltungstechnische Assistenten/Assistentinnen bei der Entwicklung von Gestaltungskonzeptionen für Online- und Printprodukte mit. Sie fertigen meist computerunterstützt Entwürfe zur visuellen Umsetzung der Kundenwünsche, übernehmen und gestalten Text-, Grafik- und Videodaten und kombinieren sie unter grafischen Aspekten für multimediale Produkte wie Internetauftritte und CD-ROMs. Im Printbereich gestalten sie Druckvorlagen und Druckerzeugnisse, zum Beispiel Prospekte, Kataloge oder Plakate. Im Schwerpunkt Mode/Design arbeiten sie an der Konzeption, dem Entwurf und der Entwicklung vom Einzelmodell bis zur abgestimmten Kollektion mit. Dabei setzen sie Entwurfszeichnungen in Modell- und Erstschnitte um und arbeiten unter Anleitung den Modellschnitt zum produktionsreifen Schnitt um.

Gestaltungstechnische Assistenten/Assistentinnen arbeiten im Bereich der Informationsverarbeitung in Werbe- und Medienagenturen, Verlagen, Druckbetrieben, Grafikbüros, Computeragenturen, Werbeabteilungen größerer Unternehmen oder in Film- und Fernsehanstalten. Dort sind sie hauptsächlich in Büros tätig. Im Bereich Mode arbeiten sie meist in Designbüros und Designateliers der Mode- und Textilbranche, aber auch in verschiedenen Räumlichkeiten an Theatern und Filmstudios."

Leistungsnachweis GTA Netzwerktechnik

1. Definieren Sie bitte den Begriff Netzwerk

Ein Netzwerk ist eine Verbindung von mind. zwei Computern über eine Leitung (Netzwerkkabel) oder per Funk. Durch diese Vernetzung ist es möglich, dass die Nutzer miteinander kommunizieren können.

2. Welches sind die beiden Grundkonzepte einer Vernetzung im PC Bereich?

File Server Proxy Server
Router Client - Server
Peer to Peer Mail - Server


3. Welche Vorteile bieten Client - Server Systeme?

Gleichberechtigung aller Systeme
Zentrale Verwaltungsaufgaben

4. Erläutern Sie bitte folgende Begriffe:
  • LAN: Abkürzung für Local Area Network. Ein Netzwerk, dass auf ein kleines Gebiet beschränkt ist (bspw. 100 m²).
  • MAN: Abkürzung für Metropolitan Area Network. Dieses Netzwerk ist zwischen LAN und WAN angesiedelt (bspw. 1 km²).
  • WAN: Abkürzung für Wide Area Network. Ein Netzwerk mit weltweiter Ausdehung (bspw. Internet).
5. Nennen Sie drei physikalische Netzwerk-Topologien und erklären zwei näher.
  • Bustopologie: Alle Knoten werden über ein gemeinsames Netzwerkkabel miteinander verbunden. Die Enden des Kabels werden mit Widerständen (Terminatoren) abgeschlossen.
  • Sterntopologie: Die Knoten werden sternförmig über ein Netzwerkkabel an ein zentrales Gerät (Hub bzw. Switch) zur Verteilung angeschlossen.
  • Ringtopologie: Die Knoten werden über einen Strang verbunden. Beim Token-Ring Verfahren "kreisen" die Informationen im Netz.
6. Tragen Sie bitte die möglichen Übertragungsbandbreiten in folgende Tabelle ein:

Ethernet Netzwerk USB 1.1 USB 2.0 IEEE 1394 Firewire WLAN 802.11 g Bluetooth
bis zu 1000 MBit/s bis zu 12 MBit/s bis zu 480 MBit/s bis zu 400 MBit/s bis zu 108 MBit/s bis zu 1 MBit/s


7. Die Betriebsysteme für den Einsatz in Netzwerkumgebungen lassen sich im Wesentlichen in zwei Bereiche einteilen, nennen Sie jeweils mindestens zwei Betriebssysteme.

Server Betriebssysteme Client Betriebssysteme
- Unix
- Linux
- Windows
- DOS


8. Welche Komponenten dienen als Verteiler in der Ethernet Verkabelung mit TP Kabeln nach Kategorie 5?

Router Hub
Gateway Bridge
Switch Kitsch


9. Welches Zugriffsverfahren benutzt das Ethernet? Erklären Sie bitte kurz die Besonderheit.

Beim Zugriff wird das CSMA/CD Verfahren benutzt.
Besonderheiten: Jede Station kann zu jedem Zeitpunkt einen Sendevorgang einleiten. Die Übertragung beginnt allerdings erst, wenn der Kanal frei ist. Wenn zwei Stationen gleichzeitig ein Signal senden, überlagern sie sich und das entstehende Signal wird für beide unbrauchbar. Wenn dies passiert, wird der Sendevorgang abgebrochen und erneut eingeleitet.

10. Erläutern Sie den Unterschied zwischen Switch und Hub.

Ein Hub verarbeitet das eingehende Signal nicht. Er schickt es einfach an alle angeschlossenen Stationen weiter. Ein Switch wird oft als ein intelligenter Hub bezeichnet. Er filtert die Adresse des Empfängers heraus und schickt das Signal nur an die betreffende Station. So wird ein deutlich höherer Durchsatz erreicht.

11. Zur Datensicherung werden in Servern RAID-Systeme eingesetzt. Nennen Sie bitte zwei und erklären Sie kurz ihre Funktion.
  • Raid Level 1: Die Daten werden auf zwei Festplatten parallel gesichert. Der Schreibzugriff ist sehr langsam.
  • Raid Level 5: Die Daten werden auf 5 Festplatten gesichert. Jeder Sektor der beschrieben werden soll, wird um eine Prüfsumme erweitert und auf die 5 Platten verteilt. Beim Ausfall einer Festplatte können alle Daten rekonstruiert werden. Die Geschwindigkeit wird durch dieses Verfahren enorm erhöht.
12. Wie viele Schichten hat das OSI-Modell?

3 4 5 6 7

Erklären Sie kurz die Bedeutung.
  1. Schicht: Hardware (Netzwerkkabel)
  2. Schicht: Sicherung Fragmentierung, Kontrolle, Prüfung (PPP, SLIP, HDLC)
  3. Schicht: Vermittlung Adressierung, Routing (IP)
  4. Schicht: Transport Verbindungsaufbau, Datentransport (TCP)
  5. Schicht: Sitzung Steuerung der Kommunikation (HTTPhttp)
  6. Schicht: Darstellung Kodierung, Dekodierung, Kompression (MIME)
  7. Schicht: Anwendung Nutzerschnittstelle, Kommandoauswahl (Netzwerksoftware, Telnet, FTP)
13. Nennen Sie bitte neben TCP/IP frei weitere (Netzwerk-) Protokolle.

a) IPX/SPX
b) FTP
c) IRC

14. Beschreiben Sie kurz die Benutzung von TCP/IP.

Die Abkürzung TCP/IP steht für "Transmission Control Protocol / Internet Protocol". Die unter diesem Namen zusammengefassten Verfahren wurden im Laufe viele Jahrzehnte für das Internet entwickelt. Die Vorteile dieser Übermittlungsmethoden: Sie sind nicht an die Rechner oder Programme eines bestimmten Herstellers gebunden und es werden keine Lizenzgebühren erhoben. Mit TCP/IP kann jeder Computer im Internet oder einem anderen Netzwerk eine Verbindung zu den anderen Computern im Netzwerk aufbauen. Dazu braucht jedoch jeder eine eindeutige IP Adresse.

15. In Verbindung mit dem Protokoll TCP/IP haben wir den Begriff DNS besprochen, beschreiben Sie bitte in kurzen Worten, was DNS in einem Netzwerk besagt.

DNS (Domain Name System) ist die Übersetzung von Adressen im Internet bzw. einem anderen Netzwerk. Bei dieser Übersetzung werden leichter zu merkende Adressen (www.xyz.de) in die dazugehörige IP-Adresse übersetzt.

16. Welcher der angeführten Befehle auf der Kommando Oberfläche dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Netzwerkes unter TCP/IP zu testen?

net use net send ping pong

17. Erklären Sie bitte die Funktion

Die Funktion "ping" überprüft, ob ein bestimmter Computer mit dem Netzwerk / Internet verbunden ist, indem es ein (Daten-) Paket an die IP-Adresse des Computers schickt. Wenn der Computer sich im Netzwerk befindet, so sendet er eine Antwort.

18. Nennen Sie bitte zwei drahtlose Übertragungstechniken

a) WLAN
b) Bluetooth

19. Welches ist der wesentliche Unterschied?

Bluetooth besitzt eine wesentlich geringere Bandbreite und auch Reichweite. Bluetooth wird vorrangig z.B. bei Handy-Headsets benutzt, wobei WLAN die Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Computern steuert.

Denken Sie nicht zu umständlich ... ;)


no_comment
Professonial
Beitrag vom:
23-02-2005, 14:48:25

sehr gut!

Einleitung ins Thema mit Beschreibung des Berufsfeldes, klare Gliederung, schöne Formatierung, verständliche Formulierung und vor allem eins: Zielgruppengerecht.

Klar, man könnte einzelnes ins Glossar übertragen - zusätzlich.

Aber dieser Fragebogen mit den dazugehörenden Antworten stellt für sich als Ganzes einen so hohen Mehrwert für die betroffenen(Auszubildenden), dass ein eigenständiger Artikel, vor allem in dieser layouttechnischen Qualität in jedem Fall gewährleistet ist.

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Es gibt nur 3 natürliche Feinde des Programmierers: Tageslicht, frische Luft und das unerträgliche Gebrüll der Vögel -- http://pc-intern.com http://straightvisions.com


paedubucher
Professonial
Beitrag vom:
26-11-2004, 21:45:04

Danke!

Das kann ich gut für die Vorbereitung zur Zwischenprüfung verwenden! Dafür gibt es eine 10! :-)

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Senior Member
Beitrag vom:
15-11-2004, 13:56:46

Einzelne Teile sicherlich, ich wollte jedoch nur den Zusammenhang darstellen. Es sollte mehr eine Orientierung sein.

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dreamer
Expert
Beitrag vom:
14-11-2004, 22:50:45

Viel wissenswertes

Jedoch frage ich mich ob so etwas nicht eher im Glossar gehört

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