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Photoshop how to: Print-Anzeige erstellen

Teil 1: Hintergrund, Vorgehensweise und wichtige Aspekte. Das folgende dreiteilige Tutorial soll anhand eines praktischen Beispiels die Funktionsweise Photoshops näherbringen und Schritt für Schritt zeigen, wie man eine simple DIN-A4-Print-Anzeige in Photoshop erstellt. Gleichzeitig werden die wichtigsten Aspekte in der Gestaltung erklärt. Die Anzeige erscheint Anfang April 2007 in der Zeitschrift hakin9 - Einmonatsmagazin über IT-Security.


Autor: Matthias Reuter (no_comment)
Datum: 05-03-2007, 21:05:55
Referenzen: PC-intern.com
Schwierigkeit: Anfänger
Ansichten: 4356x
Rating: 9 (1x bewertet)

Hinweis:

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Teil 1: Hintergrund, Vorgehensweise und wichtige Aspekte

Der Artikel ist vor allem für Anfänger geeignet, die sich an die Welt der Gestaltung mit Photoshop heranwagen möchten, dies wird mit einem kleinen Crashkurs der Gestaltung und der technischen Aspekte begleitet.
  • Teil 1: Hintergrund, Vorgehensweise und wichtige Aspekte
  • Teil 2: Erstellung einer korrekten Photoshop-Datei, Vorbereitung & Erstellung des Erstentwurfs
  • Teil 3: Optimierung des Erstentwurfs und Wandlung zur finalen Version, druckfähige Dateiformate

Auftragsbedingungen




Die finale Anzeige

Nachdem die Rahmenbedingungen vom Auftraggeber it-academy.cc bekanntgegeben wurden, geht es zunächst ins Brainstorming. Da es sich hier um einen Pitch handelt, man also zunächst in Vorleistung geht um den potentiellen Auftraggeber von seiner Leistung zu überzeugen, wurde zunächst ein simples Grundlayout mit geringen Abwandlungen erstellt. In dieser Phase muss jeder selbst entscheiden, wie viel Zeit er in die Arbeit investieren muss - gewinnt man den Pitch nicht, kann je nach investierter Zeit und Müh der Frustrationsfaktor relativ hoch werden.


Technischer Rahmen




Die finale Anzeige unter Einbeziehung des Verschnitts und der Heftung

Auflösung
Im Print-Bereich arbeitet man grundsätzlich mit einer Auflösung von 300 DPI - anders als im Web, wo 72-DPI eher gebräuchlich ist, hat man bei 300 DPI eine viel feinere Auflösung pro Zoll - Immerhin 228 zusätzliche Dots per Inch.

Farbwelt
Die Anzeige wird in 4c gedruckt, das heißt man kann den gesamten CMYK-Farbraum nutzen. Im Print-Bereich unterliegt man systembedingt der subtraktiven Farbmischung, in der die 3 Grundfarben Cyan Blau, Magenta Rot, und Yellow Gelb zusammen mit dem Schwarzwert Black als Mischfarben zur Verfügung stehen. Sind alle Werte auf 0%, erreicht man ein weiß, sind alle Werte auf 100%, hat man ein schwarz. Der in der digitalen Welt übliche RGB-Farbraum, ist hier nicht anwendbar. Es existieren einige Farbwerte, die nur in CMYK, nicht aber in RGB sichtbar sind - und umgekehrt. Deswegen ist es besonders wichtig, das Dokument von Anfang an im korrekten Farbraum anzulegen und diesen auch beizubehalten.

Größe / Maße
Das Heft ist DIN-A4 groß, die Anzeige wird 1/1 groß sein. 1/1 bedeutet hierbei, eine ganze Seite. 2/1 wär eine Doppelseite, 1/2 eine halbe Seite, 1/4 eine viertel Seite usw. An den Rändern links und rechts werden beim Hakin9-Magazin aufgrund der Heftung und des Verschnitts etwa 5 mm abgeschnitten bzw. sind nicht sichtbar - das sollte eingeplant werden, hier sollten im Design keine relevanten Informationen zu finden sein.

Ressourcen
Um das Budget des gemeinnützigen Vereins IT-Academy zu schonen, galt es als Ziel, qualitativ hochwertige, aber lizenzfreie, das heißt möglichst kostenlose Bilder zu organisieren. Eine gute Anlaufstelle hierfür ist sxc.hu. Hier findet man eine ganze Menge kostenloser, royalty-free Stock-Fotografien zum freien Download in sehr guter Qualität. Die folgenden Bilder kamen in die nähere Auswahl und sollen im ersten Anzeigenentwurf verwendet werden:

Typografie
Als Schrift wurde die kommerzielle ITC Avantgarde Gothic in den Schnitten Book Condensed, Medium Condensed, sowie Bold Condensed verwendet. Typografie ist eines der wichtigsten Mittel in der Gestaltung, die Avantgarde Gothic besticht durch ihre hohe Qualität und der großen Anzahl der verfügbaren Schnitte. Als Schnitte bezeichnet man die unterschiedlichen Variationen einer Schriftfamilie. Wer Informationen über freie, kostenlose Schriftarten mit hoher Qualität sucht, findet in dem c't-Artikel Die Nadel im Schrifthaufen aus der Ausgabe 22/2006 hilfreiche Tipps.




Dieses Beispiel zeigt den Unterschied zwischen einem tatsächlichen Schriftschnitt, so wie es sich der Autor der Schrift gedacht hat, sowie den per Software erzwungenen. Die Unterschiede sind offensichtlich. Überraschenderweise kommt Photoshop in der kursiv-Variante dem oblique-Original sehr nahe - oft haben die Programme vor allem bei der kursiven Version ihre Probleme.


Fazit & Ausblick
Die Rahmenbedingungen sind bekannt, die Grundsätze zu Design, Ressourcen und Typografie wurden vermittelt. Im zweiten Teil wird eine korrekte, auf den Druck optimierte Photoshop-Datei, sowie ein Rohentwurf erstellt.


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