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Tipps zur Sicherheit im Internet

Ich habe hier mal so einige Sicherheitstipps zum Thema Internet zusammengefasst, die eigentlich jeder kennen sollte, die allerdings doch zuweilen vergessen gehen.


Autor: Rolf Viehmann (Rolfhub)
Datum: 01-04-2002, 09:15:47
Referenzen: keine
Schwierigkeit: Anfänger
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Rating: 6.83 (6x bewertet)

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-1.: Falls du einen der Hinweise hier nicht verstehst: Bitte jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt (notfalls mich: rolfhub@web.de), denn ein gewisses Grundwissen hilft, Ärger zu vermeiden.

0.: Windows zeigt standardmäßig NICHT die Dateiextentionen an, die aber darüber entscheiden, was passiert, wenn man auf eine Datei doppelklickt, man sollte diese also anzeigen lassen: Explorer->Extras->Ordneroptionen->"Dateinamenerweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden" sollte also DEAKTIVIERT sein, so dass der komplette Name angezeigt wird.

1.: Ein gesundes Misstrauen hat noch niemandem geschadet, man sollte nicht vorbehaltlos alles glauben, was irgendwer irgendwo im Internet geschrieben hat, ohne irgendwelche Quellen oder Beweise anzuführen.

2.: Das selbe gilt auch für Downloads, nicht immer ist in der Datei das drin, was auf der Website draufsteht, ein Virenscanner kann also nicht schaden, und zwar BEVOR man irgendwas installiert/ausführt.

3.: Es gibt ständig neue Viren, also ist ein veralteter Virenscanner so gut wie nutzlos.

4.: Wenn dir jemand, mit dem du normalerweise nicht auf englisch kommunizierst, eine englischsprachige E-Mail schickt, solltest du SEHR misstrauisch werden, viele Viren, die sich per Mail verbreiten, beinhalten einen englischsprachigen Text, der die Empfänger dazu verleiten soll, den Dateianhang auszuführen.

5.: Unter anderem diese Dateien können möglicherweise Schaden anrichten (unter Windows), man sollte also misstrauisch sein, wenn man beispielsweise per E-Mail oder im IRC unverlangt solche Dateien geschickt bekommt, evtl. sogar von unbekannten Personen:

.vbs - Visual Basic Script - werden vom Windows Scripting Host ausgeführt, und können unter Windows 9x fast alles machen, sind also nicht gerade ungefährlich. -> Diese Dateien sollte man nur ausführen, wenn man sicher sein kann, dass diese aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. Ansonsten besser löschen.

.js - JavaScript - Andere Sprache als .vbs, ansonsten gleiche Gefahren.

.exe - executable - Normale ausführbare Dateien unter Windows, können unter Windows 9x absolut alles machen, was eine Software überhaupt machen kann. -> Genauso wie mit .vbs - Dateien verfahren.

.com - command - Vorläufer der .exe - Dateien, auch diese könnten gefährlich sein. -> Siehe .exe.

.doc - Winword Dokument - ein solches Dokument könnte Macroviren enthalten, aber auch diese werden von einem guten Virenscanner erkannt. Evtl. empfiehlt sich ein Viewer, also ein Programm, dass die Dateien anzeigen kann, jedoch keine Scripte ausführt. (Auf der Microsoft-Seite nach "Winword Viewer" suchen.)

.eml - Outlook(Express)-Dateien - Auch diese könnten gefährlich sein, außerdem werden diese Dateien eigentlich nur vom genannten Programm lokal eingesetzt, und nicht verschickt, man sollte hier sehr misstrauisch sein.

.zip/.rar/.arj/.ace - Archivdateien - Diese Dateien können zwar nicht selbst infiziert sein, allerdings können die enthaltenen Dateien verseucht sein, ein guter Virenscanner kann auch in solchen Dateien scannen, falls nicht, sollte man diese probeweise in ein temporäres Verzeichnis entpacken, und dieses scannen.

6.: Es gibt im Internet auch manchmal Virenwarnungen, die nur ein schlechter Scherz sind, jedoch die Aufforderung enthalten, die Mail an alle Bekannten/Freunde weiterzuleiten. Im Zweifelsfall kann ein Besuch auf der Homepage eines Anti-Viren-Software-Herstellers sehr aufschlussreich sein. Derartige Mails also nicht ungeprüft weiterleiten, erst kundig machen.

7.: Sehr wichtige Daten sollte man regelmäßig auf Wechselmedien speichern, die man natürlich NICHT im Laufwerk lässt, wenn man neue Software installiert oder im Internet surft.

8.: Falls man sich trotz dieser Hinweise einen Virus eingefangen hat, sollte man alle Personen, mit denen man in letzter Zeit Daten ausgetauscht hat, informieren, allerdings erst, wenn man sich sicher ist, dass es sich tatsächlich um einen Virus handelt, und nicht um ein anderes Problem (da man ja nicht andere Leute unnötig von der Arbeit abhalten will).

9.: Beim Systemstart sollte man keine Disketten im Laufwerk lassen, es sei denn, man möchte von einer solchen Booten, denn auch beim Booten von einer infizierten Diskette kann man sich Viren einhandeln.

10.: Falls etwas nicht zu stimmen scheint: nicht in Panik geraten, viele Viren sind relativ harmlos, es ist fast nie nötig, gleich die gesamte Festplatte zu löschen oder ähnliches, ein Anti-Viren-Programm kann fast alle Viren beseitigen, ohne irgendwelche Nutzdaten zu löschen.

Einige Anti-Viren-Software-Hersteller:
[http://www.sophos.com]
[http://www.mcafee.com]
[http://www.f-secure.com]
[http://www.frisk.is/f-prot/]
[http://www.symantec.com]
[http://www.kaspersky.com]
[http://www.trendmicro.de]


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