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Linux als Samba-Client

Linux als Client für Samba-Netze einzustezen ist heutzutage auch keine große Kunst mehr. Ein kurz gehaltener Überblick.


Autor: Mario Spänhoff (spaenhoff)
Datum: 23-01-2002, 19:08:16
Referenzen: http://de.samba.org/samba/samba.html
http://www.oreilly.com/catalog/samba/noframes.html
Schwierigkeit: Fortgeschrittene
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Linux als Client

Auch wenn Windows als Desktop-Betriebssystem eine höhere Verbreitung besitzt, gibt es auch Netzwerke mit Linux Clients. Sind heterogene Netze von Windows dominiert, basieren also auf SMB, muss es für Linux Möglichkeiten geben, auf SMB-shares zuzugreifen. Im Folgenden will ich jedoch nur kurz die Möglichkeiten hierfür anreißen und jeweils auf weitere Quellen verweisen, da sich dieses Dokument mehr mit der Verwendung von Samba als Server für Windows beschäftigen will als umgekehrt.

Prinzipiell ist Linux seit Kernel 2.0.28 von Haus aus bereit mit SMB umzugehen, im Kernel lässt sich unter 'Filesystems' SMB aktivieren. Das Paket smbfs dient zum mounten von shares, wodurch der Zugriff auf Dateien so einfach wird, wie auf lokale Dateien. Neben der Dokumentation liefert der Artikel von "Dr. Oliver Diedrich, Bedienung, bitte!, Linux als Client in PC-Netzen, c't 16/98, S.170" eine kurze Übersicht zu den Möglichkeiten dieses Programms, dass eigentlich nicht Bestandteil des Samba Paketes ist, aber mit diesem mitgeliefert wird.

Diese Programme nutzen jedoch nicht die Funktionalität, die Samba bietet. Sie generieren z.B. keine Browselisten, was zur Folge hat, dass man den Namen des shares, auf das man zugreifen will, immer genau wissen muss. Abhilfe schafft die Nutzung des im Samba Paket enthaltenen Programmes smbclient. Dieses Tool bietet zunächst eine FTP-ähnliche Schnittstelle, mit deren Hilfe man auf die Dateien im Netz zugreifen kann und erlaubt außerdem auch die Nutzung eines freigegeben Druckers an einem Windows Rechner.

Auf Dateien zugreifen

Mit dem Befehl smbclient -L Servername erzeugt man eine Ausgabe der share-Liste eines Servers. Das Verbinden mit einem share geschieht durch Aufruf von smbclient //Servername/Sharename -1. Bei der nachfolgenden Passwortabfrage sollte man bedenken, dass man das zugehörige Freigabepasswort zu dem Namen, mit dem man angemeldet ist, eingibt. Will man sich mit einem anderen Namen anmelden, lautet der Aufruf smbclient //Servername/Sharename -U benutzername. Ist das Passwort korrekt, landet man am smb> Prompt und kann dann hier Befehle wie get, put und dir verwenden. Eine Liste der Befehle erhält man mit der Eingabe von h oder in der man-page zu smbclient.

Auf Drucker zugreifen

Um einen an einen Windows-PC angeschlossenen Drucker unter Linux nutzen zu können, muss dieser einen Eintrag in der Datei /etc/printcap sowie eine Gerätedatei haben und die dazugehörigen Spool- und Logverzeichnisse. Ein Filterskript wird im Sambaarchiv unter examples/printing/smbprint mitgeliefert. Eine Beispieldatei:

:cm=Epson Stylus Color 740 auf BART
Spoolverzeichnis für den Drucker
:sd=/var/spool/lpd/lp:\
:af=/var/spool/lpd/lp/acct:\
des Filterskripts
:if=/usr/local/samba/bin/smbprint

Weitere Hinweise zum Drucken mit Samba finden sich in der Samba Dokumentation und in der deutschen SMB-HOWTO, Hinweise zum Drucken unter Linux allgemein finden sich z.B. in den Druck HOWTOS, die auch in Deutsch vorliegen.

GUIs - die bequeme Art

Mit smb2www existiert für Samba ein Paket von Perl Skripten, die eine www-basierte Variante der Netzwerkumgebung erzeugen, d.h. man kann im Browser durch die Freigaben eines Netzwerks surfen. Hierfür gilt es allerdings zuerst die Schwierigkeiten der Web-Server Konfiguration zu meistern.

Desweiteren existieren noch zwei Fontends für den smbclient, ein auf tk basierendes GUI namens xSMBrowser und das Tool kWin, Bestandteil des KDE Projekts (z. Zeit noch als Alpha). Links zu diesen Tools findet man auf der Samba Seite unter "`GUIS"'.

 



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