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Multitasking

Es gibt 2 Arten von Multitasking: kooperativ und preemtiv. Multitasking ist die Fähigkeit mehrere Applikationen gleichzeitig laufen zu lassen.


Autor: wintuning.net Sascha Meier (wintuning.net)
Datum: 04-04-2002, 12:15:14
Referenzen: http://www.wintuning.net
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Multitasking
Multitasking ist seit der Markteinführung von Microsoft® Windows® 95 in aller Munde. Doch welche Technik verbirgt sich hinter diesem Begriff? Im (vergangenem) Dos-Zeitalter konnte das Betriebssystem die zur Verfügung stehenden Systemressourcen nur einem einzigen Anwendungsprogramm zur Verfügung stellen. Somit war unmöglich, dass mehrere Anwendungsprogramme gleichzeitig laufen. Mit Einführung von Microsoft® Windows® 3.x änderte sich dieser Umstand. Es konnten nun mehrere Applikationen parallel laufen. Die Systemressourcen wurden dementsprechend auf die Prozesse aufgeteilt. Die Verwaltung unterschiedlicher Prozesse nennt man Multitasking.

Ein Prozess ist für ein Betriebssystem eine logische Aufgabe. Prozesse entstehen, wenn ein Anwendungsprogramm, ein Systemservice oder ein Subsystem gestartet wird. Diese Prozesse verbrauchen Ressourcen, zum Beispiel Speicher und Rechenzeit, die es zu Verwalten gilt. Für die Zuteilung von Systemressourcen gibt es 2 Möglichkeiten: kooperatives und preemtives Multitasking.

  • Kooperatives Multitasking:
    Bei dieser Form der Ressourcenaufteilung liegt die Kontrolle bei den Applikationen und nicht beim Betriebssystem. Es existieren gewisse Regeln, nach denen jeder Anwendungsprozess einen Teil der Ressourcen für andere Prozesse frei lässt. Kooperatives Multitasking wird von Microsoft® Windows® 3.x, Mac OS und teilweise von Microsoft® Windows® 95/98/Me, für die Verwaltung von 16-Bit Prozessen, verwendet. Der Nachteil bei diesem Verfahren ist, das beim abstürzen einer Anwendung die CPU-Auslastung so stark steigt, dass das ganze System abstürzt.

  • Preemtives Multitasking:
    Die Kontrolle über die Systemressourcen liegt hier beim Betriebssystem und wird nicht den Anwendungsprogrammen überlassen. Eventuellen Schwierigkeiten zwischen Programmen wird durch dieses Verfahren vorgebeugt. Das System wird dadurch wesentlich stabiler und robuster. Die Betriebssysteme OS/2, Microsoft® Windows® 95/98/Me, Microsoft® Windows® NT/2000/XP/.NET, UNIX, Linux und Amiga OS nutzen preemtives Multitasking um die Systemressourcen zu verwalten.
visit www.wintuning.net


paedubucher
Professonial
Beitrag vom:
06-11-2006, 19:38:58

Nur die halbe Warheit

Dein Artikel überzeugt mich überhaupt nicht. Erstens ist er extrem kurz gehalten und enthält mehr Windows-Markenzeichen als Erklärungen. Zweitens vermittelt er den Eindruck, dass Microsoft das Multitasking erfunden hat und dann Windows 3.xx entwickelte. Tipp: Andrew Tannenbaums Buch "moderne Betriebssysteme", da lernst du wirklich was. Das sieht mir eher nach einer Werbebroschüre aus den 90er Jahren aus.

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TheDude
Junior-Member
Beitrag vom:
07-04-2002, 11:31:40

Lieber Sascha!

Sorry, aber das ist Müll. Schmeiss das weg und lies dir mein Kommentar nochmal durch. Du scheinst aus einer reinen Windows-Welt zu kommen, die, jaja ich weiss eh, nur diese beiden Arten von Multitasking unterscheidet. Also ich versuchs nochmal... Grundsätzlich hast du recht. Aber das was du meinst bezieht sich darauf, wer bei der Interprozesskommunikation letztlich das Sagen hat, also das Programm selber (selektiv) oder das BS (preemtiv). Das hat aber mit dem Begriff Multitasking an sich nicht viel zu tun, sondern wird den Windows'lern als solches aufs Aug gedrückt. Wenn man hinter die Kulissen schaut, ist das ein Schmäh. Multitasking ist nur dann ein grosser Vorteil wenn ich mehrere Prozesse gleichzeitig ausführen kann. Dafür sind aber die meisten CPUs nicht ausgelegt, also muss ich spezielle oder mehrere CPUs verwenden um das zu erreichen. Hier muss ich also runter bis auf die Hardware. Ergo: Das Windows-Multitasking entspricht nicht der eigentlichen Definition und ist daher, auf einem 1-Prozessor-System, ein "unechtes" und wird auch so genannt. Das kann man übrigens, freiwillig oder unfreiwillig, erleben wenn ein einziger Prozess das ganze System lahmlegt. Ich wollte das hier eigentlich nicht so breittreten weils nur am Rande erwähnt gehört, aber es war mir ein Anliegen das richtigzustellen. LG Flo, Microsoft Certified Systems Engineer

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while (!asleep()) sheep++;


wintuning.net
Junior-Member
Beitrag vom:
05-04-2002, 21:13:49

echtes und unechtes Multitasking ?!

In diesem Artikel geht es um die 2 grundlegenden Multitaskingvarianten selektiv und peemtiv. Preemtives Multitasking kann als echtes Multitasking bezeichnet werden, da das Betriebssystem jederm laufenden Prozess Rechenleistung und Speicherbereiche zugeteilt wird. Diese Prozesse werden dann von einem oder mehreren Prozessoren verarbeitet. Das ändert aber nichts an den grundlegenden Prinzipien. "Echtes" Multitasking wird erst durch das preemtive Verfahren möglich.

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TheDude
Junior-Member
Beitrag vom:
04-04-2002, 14:24:46

naja...

...was mir hier fehlt ist die erwähnung von "echtem" und "unechtem" multitasking, was meiner meinung nach unbedingt unterschieden werden muss. Solange ich nur einen prozessor und ein MS-Betriebssystem habe, ist nur unechtes möglich, also die scheinbar parallele abarbeitung von prozessen, die aber in wirklichkeit weiterhin seriell passiert. Durch verwendung von mehreren prozessoren und einer neuen version eines MS-BS oder eines Unix Derivats erziehlt man dann echtes.

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while (!asleep()) sheep++;


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