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Windows - Feintuning des Betriebssystems

Optimieren Sie Ihr System weiter, indem Sie spezielle Werkzeuge (Tools) verwenden. Schließlich soll ein System nicht nur stabil, sondern auch schnell sein!


Autor: Erik Miller (ecm)
Datum: 30-06-2002, 11:43:38
Referenzen: http://www.e-c-m.org
Schwierigkeit: Fortgeschrittene
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Übersicht
1. Windows selbst hat eine ganze Reihe sehr nützlicher System Tools an Bord, sie sind aber weit verstreut und darum nur schwer zugänglich, weshalb auch nur die Wenigsten davon wissen. Sie erreichen einen großen Teil davon im Start-Menü über "Programme", "Zubehör" und "Systemprogramme".

TweakUI
2. Microsoft stellt mit TweakUI ein weiteres Utility zur Verfügung, um schwer zugängliche Einstellungen (z.B. das automatische Anmelden im Netzwerk, Logon) vornehmen zu können. Nach der Installation befindet sich der Programmaufruf in der Systemsteuerung.

Mit diesen Bordwerkzeugen kann ein Teil der nun folgenden Einstellungen vorgenommen werden:

Windows lädt beim Start eine ganze Reihe von Programmen und Treibern von den unterschiedlichsten Lokalisationen: Autoexec.bat und Config.sys (Überbleibsel von MS-DOS, Windows 95), System.ini, Win.ini und über die Registry.
Das führt unter Umständen zu einem beträchtlichen Gedränge im Hauptspeicher. Entfernen Sie alles, was nicht gebraucht wird, wodurch entscheidende Ressourcen frei werden.
Warten Sie nicht darauf, dass Windows Ihnen diese Maske zeigt:



Allerdings weist Ihnen Windows zugleich den einzigen Weg, der jetzt noch gangbar ist: Anwendungen schliessen!
Allein die Menüleiste von MS-Office bindet 9 % der User-Ressourcen, der Norton System-Doctor 5%. Muss der MSN Messanger bei jedem Start automatisch bereit gestellt werden oder der Schnellaufruf von Winzip? Warum einen Installationsüberwacher routinemäßig bei Systemstart laden, wenn Sie doch gar nicht ständig installieren wollen? Den können Sie nun wirklich selbst aufrufen, wenn er auch gebraucht wird. Man kann sich auch leicht für einige Programmstarts eigene Batch-Routinen programmieren, die dann mehrere Programme aufrufen, die zusammengehören (z.B. Programme die für den Internetzugang wichtig sind).
Rufen Sie die Systemkonfiguration (Toolbox) auf oder besser einen Autostart-Manager, der etwas komfortabler ist als das Bordwerkzeug von Windows. Sie können die Einträge zuerst deaktivieren und später - wenn nachteilige Folgen ausbleiben - löschen.

Sehr praktisch ist auch ein Task-Manager, wie es das "große" Windows (2000/XP) hat. Rufen Sie den Task-Manager auf ("Strg"+"Alt"+"Entf") und kontrollieren Sie, welche Anwendungen geladen sind. Sie können hier gezielt Programme beenden ("Task beenden") und dadurch feststellen, wofür sie gebraucht werden. Für die "kleinen" Windows (9x, ME) lässt sich der Taskmanager herunterladen und installieren, da es standardmäßig nicht verfügbar ist.

Beaerbeiten Sie auch die Desktop-Anzeige um Ressourcen zu sparen, gerade optische Effekte sind große Ressourcenfresser. Diese finden Sie in den Eigenschaften von Anzeige unter Erweitert in der Lasche "Darstellung (WindowsXP).

Wenn Sie wollen, können Sie auch Ihre Grafikkarte tunen und ihr mehr Power geben; bei älteren (3 Jahre) Karten geht dies mit Treibern nicht, aber mit speziellen Tools können Sie sie problemlos um 10 bis 20 % übertakten und ihr so etwas mehr Speed geben. Bei manchen Karten sind die "Tweakoptionen" bereits standardmäßig verfügbar, bei anderen müssen Sie einen neueren Treiber herunterladen.

Stellen Sie auch die Soundausgabe ein. Es sind zwar viele Windows-Sounds verfügbar, wenn sie jedoch z.B. nur beim Abspielen einer CD die Boxen aufdrehen, dann haben Sie von den ganzen Windows-Sounds gar nichts. Nur weil Sie die Boxen abgedreht haben, heißt das noch nicht, dass die Sounds auch nicht abgespielt werden! Ein Einfachklick auf das Lautstärkesymbol in der Taskleiste und Sie können die Lautstärke anpassen oder auch ganz abschalten:



Nach einem Doppelklick können Sie Einstellungen für die Soundausgabe vornehmen:



Installieren Sie einen Cooler für Prozessoren mit hoher Taktfrequenz, er schaltet den Prozessor ab, wenn er nicht gebraucht wird. Er wird damit geschont (Temperatur) und Strom spart man auch noch. Er muss in den Autostartordner eingebunden werden; der Aufruf muss mit dem Zusatz -i erfolgen, also: "*.exe -i".

Abschluss
Last not least spielen Sie jetzt Ihr Antivirenprogramm auf. Wenn Sie noch keines haben - Sie sind ein absoluter Optimist, v.a. wenn Sie auch noch viele eMails bekommen - gibt es zahlreiche Gratisversionen im Internet. Vergessen Sie das Defragmentieren (C:\Windows\Defrag.exe) nicht, jetzt wäre ein guter Zeitpunkt dafür.



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