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Zwei virtuelle Shopping-Alternativen im Vergleich

Online Auktionen vs. Web-Shops: bei vergleichbaren Angeboten hat die virtuelle Versteigerung schlechte Karten.


Autor: Thomas Schwabl (marketagent)
Datum: 19-08-2002, 19:21:52
Referenzen: marketagent.com
Schwierigkeit: none
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Rating: 8 (1x bewertet)

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Einleitung
Das Bestellen von Produkten und Dienstleistungen gehört für die heimische Web-Community schon längst zum guten Ton. Obgleich die Umsätze im WorldWideWeb noch unter den Erwartungen der Analysten liegen, zeigt die Kurve der Online-Shopper stetig nach oben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass neue und innovative Einkaufs-Alternativen über das Medium Internet nach und nach auf den Markt drängen und um die Gunst der virtuellen Gemeinde werben. Dass die Suche nach neuen Zugängen zur Brieftasche der Internet-User Früchte tragen wird, zeigt eine aktuelle Online-Umfrage von marketagent.com zum Thema "Online-Auktionen im WWW".

Ergebnisse
Rund 69 Prozent der Umfrage-Teilnehmer bekundeten ein grundsätzliches Interesse an Online-Versteigerungen und können sich folglich vorstellen, Produkte und Services über das WorldWideWeb zu ersteigern. Vor allem aber der Konsumenten-Nachwuchs, die Gruppe der 14 bis 19-Jährigen, kann der virtuellen Auktion viel positives abgewinnen. Hier sind es immerhin rund 8 von 10 Personen, für die eine Teilnahme an einer Online-Auktion vorstellbar ist. Frauen sind hingegen etwas zurückhaltender und liegen mit 64 Prozent etwas unter dem Schnitt der gesamten web-aktiven Bevölkerung. Dies ergab eine im Mai durchgeführte Online-Umfrage von marketagent.com.

Überlegenheit von Online-Auktionen
Online-Auktionen sind in der Gunst der Internet-Gemeinde den virtuellen Shopping-Centers, einen Zusammenschluss mehrerer Webshops unter einem Portal, und dem Power-Shopping, wo der Preis der Produkte mit jedem neuen Käufer sinkt, deutlich überlegen. So fällt beim Power-Shopping, einer nervenaufreibenden Einkaufs-Variante mit unbekanntem Einkaufspreis, das grundsätzliche Interesse auf 25 Prozent, erläutert Thomas Schwabl, Geschäftsführer von marketagent.com. Der Privat-Tausch von Produkten über entsprechende Plattformen ist lediglich für jeden Neunten vorstellbar.

Als wichtigsten Vorteil von Online-Versteigerungen sieht die Web-Community die Möglichkeit, noch echte Schnäppchen zu erzielen (77,9 %). Auf den weiteren Plätzen folgen dann die gleichzeitige Verkaufsmöglichkeit (55,9 %), die mit der Versteigerung verbundene Spannung (49,1 %) und die grosse Auswahl an Produkten (48,9 %). Den ausführlichen Produktbeschreibungen (28,5 %) und dem Unterhaltungswert (35,2 %) werden hingegen weniger Bedeutung beigemessen.

Vertrauenswürdigkeit?
Die eingeschränkte Vertrauenswürdigkeit ist wohl der größte Hemmschuh der Internetversteigerungen. So wird von rund 70 Prozent der Umfrageteilnehmer bemängelt, dass seriöse von unseriösen Anbietern nicht unterschieden werden können. Rund sechs von zehn Internet-Surfern kritisieren die fehlenden Gewährleistungsansprüche und etwas mehr als die Hälfte der Repondenten aus dem marketagent.com Online Panel sieht in den unsicheren Zahlungs- & Zustellungsmodalitäten gravierende Nachteile gegenüber herkömmlichen Online-Shops. Dass trotz Zuschlag kein tatsächlicher Produkt-Verkauf erfolgt bzw. durchgesetzt werden kann, stellt für immerhin ein Viertel ein Problem dar.

Bei gleichwertigen Angeboten entscheiden sich rund acht von zehn Personen für den konventionllen Web-Shop. So würden lediglich 18 % der Online-Auktion den Vorzug geben, wenn exakt das gleiche Produkt zu den gleichen Konditionen auch in einem herkömmlichen Online-Shop erhältlich wäre. Auch eine Preisersparnis von 10 Prozent kann an dieser Entscheidung nicht viel ändern. Nur rund 3 Prozent der Respondenten würden dann vom Online-Shop auf die Auktion wechseln.

Rund 9 Prozent der Umfrage-Teilnehmer können überhaupt keine Vorteile bei Online-Versteigerungen erkennen. In der Altersgruppe der 50 Plus-Generation sind dies sogar rund 15 Prozent und auch bei den Frauen ist die kategorische Ablehnung mit 12 Prozent deutlich überproportional zu erkennen.

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