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UMTS-Handys - Die mobile Kommunikations-Revolution?

Mobilfunkanbieter, Netzbetreiber und Handyhersteller sind sich einig, dass mit dem mobilen Internet die dritte Generation in der Kommunikationswelt eingeläutet wird. UMTS - seit rund zwei Jahren geistern diese vier magischen Buchstaben durch die Medienlandschaft und noch niemals wurde innerhalb so kurzer Zeit so viel in eine Technologie investiert. Ebenso lang zieht diese Abkürzung Technologiefreaks in ihren Bann, den das Versprechen von multimedialen Handys mit superschneller Internetverbindung klingt einfach zu verlockend.


Autor: Thomas Schwabl (marketagent)
Datum: 05-10-2002, 17:12:08
Referenzen: marketagent.com
Schwierigkeit: none
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Einleitung

Mobilfunkanbieter, Netzbetreiber und Handyhersteller sind sich einig, dass mit dem mobilen Internet die dritte Generation in der Kommunikationswelt eingeläutet wird. UMTS - seit rund zwei Jahren geistern diese vier magischen Buchstaben durch die Medienlandschaft und noch niemals wurde innerhalb so kurzer Zeit so viel in eine Technologie investiert. Ebenso lang zieht diese Abkürzung Technologiefreaks in ihren Bann, den das Versprechen von multimedialen Handys mit superschneller Internetverbindung klingt einfach zu verlockend.

Laut einer aktuellen marketagent.com Studie bezeichnen rund 31 Prozent der Umfrage-Teilnehmer den Mobilfunk-Standard der dritten Generation als sehr interessant. Vor allem aber der Konsumenten-Nachwuchs, die Gruppe der 14 - 19-Jährigen, kann den multimedialen Möglichkeiten der Superhandys viel abgewinnen. Hier sind es immerhin mehr als 4 von 10 Personen, die Mobiltelefonen mit UMTS-Technologie mit höchstem Interesse entgegenfiebern. Frauen sind hingegen etwas zurückhaltender und liegen rund zwei Prozentpunkte unter dem Schnitt der männlichen web-aktiven Bevölkerung. Zusammengefasst und nach dem Schulnotensystem bewertet entspricht das Interesse an UMTS einer Bewertung mit 2,3 auf der 5-stufigen Skalierung. Lediglich knapp 7 Prozent der Internet-Gemeinde bezeichnen diese Mobilfunk-Revolution als überhaupt nicht interessant, wobei diese Ablehnung in der 50 Plus-Generation sogar auf bis zu 14 Prozent anwächst.

Als wichtigsten Vorteil der UMTS-Technologie sieht die Web-Community den schnelleren Datentransfer (50,7 %). Auf den weiteren Plätzen folgen dann die Versendemöglichkeit von Fotos (44,7 %), die Bildtelefonie (43,2 %) und den permanenten mobilen Internet-Zugang (39,7 %), erläutert Thomas Schwabl, Geschäftsführer von marketagent.com. Dem Abspielen von Videoclips (15,9 %) und dem Videospielen mittels Handy (11,9 %) werden hingegen weniger Bedeutung beigemessen. Nur knapp acht Prozent der Umfrage-Teilnehmer erwarten keine persönlichen Vorteile durch UMTS.

Jeder fünfte Umfrageteilnehmer aus dem marketagent.com Online Panel stimmt voll und ganz der Aussage zu, dass UMTS in zehn Jahren so weit verbreitet sein wird, wie dies das Internet heute ist. Nur jeder Zehnte gibt hingegen seine uneingeschränkte Zustimmung betreffend des Revolutions-Potentials von UMTS bei den Kommunikations-Gewohnheiten der Österreicher. Die Statements, dass die dritte Mobilfunkgeneration das Leben deutlich erleichtern wird (4,8 %), der Einstiegspreis erschwinglich zu erwarten ist (4,8 %) und dass man sich selbst zu den ersten Umsteigern zählt (2,4 %), treffen dann nur mehr auf marginale Unterstützung.

Als herausragendste Eigenschaft der Superhandys wird die höhere Übertragungssicherheit genannt, die laut marketagent.com immerhin 40 Prozent der Probanden als sehr wichtig einstufen. Bequemlichkeits-Aspekte, da nur mehr ein Gerät für die gesamte Kommunikation verwendet werden muss, liegen mit einem deutlichen Abstand von rund 18 Prozent-Punkten auf Platz 2. Die Lokalisierbarkeit (11,9 %) und die Personalisierungs-Möglichkeiten durch die Entwicklung massgeschneiderter Angebote und Services (11,9 %) werden mit deutlich zurückhaltender Wichtigkeit beurteilt.

Die hohen Mobilfunkgebühren für UMTS (64,5 %) und die Anschaffungkosten der neuen Geräte (57,9 %) sind wohl der größte Hemmschuh der der neuen Mobilfunkgeneration. Rund vier von zehn Internet-Surfer erwarten zudem viele Features und Funktionalitäten, die sie eigentlich gar nicht benötigen. Die genaue Lokalisierbarkeit der Handy-Besitzer und die dadurch bedingte „Big Brother-Phobie“ wird von immerhin rund 29 Prozent der Respondenten kritisiert. Auf den weiteren Plätzen der Kontrapunkte-Liste stehen der zu erwartende mangelnde flächendeckende Ausbau (24,2 %), die Informationsüberflutung (22,0 %), die wieder zunehmende Größe der Handys (16,8 %) und die komplizierte Bedienung der Mobilfunkgeräte (15,9 %). Der Abfall von Übertragungsraten bei weiten Entfernungen von den Sendeanlagen (14,7 %) und beim Telefonieren im Zug oder Auto (14,1 %) wird hingegen noch nicht als gravierender Nachteil empfunden.

Knapp die Hälfte der befragten Internet-Nutzer sind trotz der zahlreichen Vorteile durch die UMTS-Technologie nicht bereit, eine Erhöhung der Mobilfunkkosten zu akzeptieren. Ein weiteres Drittel sieht eine Preissteigerung von maximal 10 Prozent als gerechtfertigt, für 14 Prozent ist eine Gebührenanstieg von bis zu einem Viertel vertretbar und lediglich 3 Prozent würden auch höhere Belastungen in Kauf nehmen. Nur rund 1 Prozent signalisiert eine Umstiegsbereitschaft, die völlig unabhängig von der Höhe der Mobilfunkgebühren ist.

Wr. Neudorf, September 2002

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