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InternetConnectionSharing unter WinXP

Eine kurze Einführung die schnell das gewünschte Ziel bringt: Einen Internetanschluss für mehrere PC's zu verwenden. Ideal für all jene mit Netzwerk wo jedes Gerät Internetzugriff haben soll.


Autor: Simon Ostermann (D-Fred)
Datum: 09-04-2003, 01:02:44
Referenzen: Keine.
Schwierigkeit: Fortgeschrittene
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Einleitung

Wer heut zu Tage über einen schnellen Breitbandanschluss ins Internet geht will in erster Linie, ganz klar, schnelle Downloadraten. Doch nicht nur für schnelle Downloads spricht die Verwendung von DSL, es ist auch hervorragend zum teilen geeignet. Zumal es bei DSL auf wenige KByte nun wirklich nicht ankommt. Am Beispiel von Windows XP erfahren Sie in diesem ausführlichen Guide, wie Sie ihr gesamtes Netzwerk über ihre DSL-Verbindung ins Internet bringen.

Um Ihr Netzwerk in das weltweite Datennetzwerk einzubinden bedarf es lediglich weniger Vorraussetzungen:
  1. Mindestens zwei PCs - der Server benötigt zwei Netzwerkkarten, die Clients jeweils nur eine
  2. Einen DSL-Anschluss
  3. Windows XP als Betriebssystem
  4. Das RasPPPoE-Protokoll, welches hier zum Download angeboten wird
Schritt 1: Benötigte Downloads

Als erstes laden Sie sich das, oben erwähnten RasPPPoE-Protokoll herunter. Dies garantiert, dass alle Seiten geladen werden, da das, bereits in Windows installierte PPPoE-Protokoll, das Laden einiger Seiten wie GMX auf dem Client verhindert. Nach dem Sie die Zip-Datei entpackt haben wechseln Sie in die Netzwerkumgebung mittels rechtem Mausklick über die Eigenschaften. Es werden nun alle bereits vorhandenen Verbindungen angezeigt.

Den Server einrichten
Schritt 2: Installieren des Protokolls

Wichtig! Sollten Sie bereits eine DFÜ-Verbindung für DSL eingerichtet haben, so löschen Sie diese bitte erst um möglichen Probleme aus dem Wege zu gehen.
Rufen Sie mit einem Rechtsklick auf die Netzwerkkarte, welche mit dem DSL-Modem verbunden ist, die Eigenschaften auf. Es sollten bereits folgende Dienste und Protokolle installiert sein:
  • Client für Microsoft-Netzwerke
  • Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke
  • QoS-Paketplaner
  • Internetprotokoll (TCP/IP)
Wichtig! Um später so sicher wie möglich im Netz unterwegs zu sein, empfiehlt es sich hier das Häkchen vor "Datei- und Druckerfreigabe" wegzunehmen.

Nun installieren Sie das, vorhin herunter geladene RasPPPoE-Protokoll. Dazu klicken Sie auf "Installieren", wählen Protokoll und klicken auf hinzufügen. Nun wählen Sie "Datenträger" und geben hier den Pfad des Protokolles ein, wählen die Datei "RASPPPOE..INF" und bestätigen mit OK. Windows wird ihnen nun viermal melden, dass das Protokoll nicht für Windows XP lizenziert ist, klicken Sie einfach auf "Installation fortsetzen". Nachdem nun auch dieser Schritt erledigt ist bestätigen Sie alles mit OK und fertig.

Vorsichtshalber sollten Sie Ihren Rechner jetzt neustarten.
Schritt 3: Konfigurieren der Netzwerkkarten

Nachdem Ihr Rechner wieder hochgefahren ist, wechseln Sie wieder in die Netzwerkumgebung und wählen diesmal die Verbindung, die an die Netzwerkkarte für das Heimnetzwerk gebunden ist. Auch hier wieder mit Rechtsklick auf "Eigenschaften". Hier sollten nun dieselben Dienste und Protokolle installiert sein, wie zuvor auf der anderen Verbindung. Allerdings ist jetzt auch das "PPP over Eternet Protocol" vorhanden.

Klicken Sie nun doppelt auf das "TCP/IP Protokoll" und tragen unter "Folgende IP-Adresse verwenden" die Zahlen 192.168.0.1 ein. Das ist jetzt ihre feste IP-Adresse in ihrem Netzwerk. Als "Subnetzmaske" tragen Sie 255.255.255.0 ein. Zweimal mit OK bestätigen, fertig.

Schritt 4: Einrichten einer Internetverbindung

So, nun haben Sie bereits das Gröbste überstanden. Einzig und Allein die Internetverbindung fehlt noch. Hier gibt es nun zwei Möglichkeiten. Die eine ist, über die Netzwerkumgebung eine neue Breitbandverbindung zu erstellen, hier nachzulesen.
Eine andere ist folgende und die schnellste. Klicken Sie auf "Start, Ausführen". Geben Sie "raspppoe", ohne die Anführungsstriche ein. Es erscheint nun folgendes Fenster:



Hier genügt ein Klick auf "Create a Dial-Up Connection for the selected Adapter". Wechseln Sie wieder in die Netzwerkumgebung und Sie müssten feststellen, dass jetzt eine neue Verbindung hinzugekommen ist. Wählen Sie nun wieder die Eigenschaften der neuen Verbindung und gehen zu "Erweitert", die anderen Einstellungen können getrost beibehalten werden. Unter "Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung" machen Sie beim ersten Kästchen ein Häkchen vor und wählen die Verbindung aus, die mit dem Netzwerk verbunden ist. Nicht die Verbindung wählen, die mit dem Modem kommuniziert! Sollten Sie keine Verbindung auswählen können, schließen Sie dieses Fenster und aktivieren zu erst alle Verbindungen und achten Sie darauf, dass kein rotes Kreuz auf der Verbindung ist!

Die beiden weiteren Kontrollkästchen können Sie, je nach Belieben aktivieren oder deaktivieren. Mit OK bestätigen, fertig.

Schritt 5: Den Client einrichten

Zu guter Letzt müssen Sie nur noch ein paar kleine Einstellungen auf dem Client tätigen. Wechseln Sie wieder in die Netzwerkumgebung und wählen Sie die Verbindung aus, die für das Heimnetzwerk bestimmt ist und klicken auf "Eigenschaften". Wieder Doppelklick auf "TCP/IP" und unter "Folgende IP-Adresse verwenden" 192.168.0.2 eingeben. Als "Subnetzmaske" ebenfalls 255.255.255.0, wie beim Server eingeben. Unter "Standardgateway" und "Bevorzugter DNS-Server verwenden" die IP des Servers, 192.168.0.1 eingeben. Alles mit OK bestätigen, fertig.

Wichtig! Bei der Vergabe der IP-Adressen darauf achten, dass jede IP nur einmal vergeben werden darf! Der Server bekommt standardmäßig die IP 192.168.0.1, die Clients je 192.168.0.X, wobei "X" für eine Zahl von 1 bis 255 steht.
Nun müssen Sie zum Abschluss noch in den "Internetoptionen" vom Internet Explorer unter "Verbindungen, LAN-Einstellungen" alle Häkchen deaktivieren. Sollten Sie eine Firewall laufen haben denken Sie daran, dass diese den Client nicht aussperrt. Dazu lesen Sie bitte die Hilfe ihrer Firewall durch!

So einfach können Sie das Internet auf jedem Rechner in Ihrem Netzwerk über eine Leitung nutzen.


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