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Die CD

Die CD-ROM ist aus dem heutigen Leben fast nicht mehr weg zu denken. Wie entstand eigentlich die CD und wie werden die Daten von der CD gelesen? Die Antworten darauf finden Sie hier.


Autor: Gabi Schütz (similie)
Datum: 25-07-2003, 19:37:55
Referenzen: keine
Schwierigkeit: Anfänger
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Rating: 6.2 (5x bewertet)

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Einleitung

Wer hat heutzutage noch nie eine CD-ROM benutzt? Sei es, um Musik abzuspielen, Filme zu schauen oder um auf irgendwelche gespeicherten Daten auf der CD zuzugreifen. Die CD ist klein, handlich, billig und hat zur Zeit eine Speicher-Kapazität zwischen 650MB und 800MB, je nach CD.

Aber wussten Sie, dass die Compact Disc dieses Jahr ein Jubiläum feiert? Dass es die CD schon seit 20 Jahren gibt? Die meisten von Ihnen wahrscheinlich nicht.
Schon 1974 entschloss sich der Hersteller Philips dafür, bei der CD-Entwicklung mitzuwirken. So vereinten sich 1979 Philips und Sony, um gemeinsam den Weltstandard für die CD zu schaffen. Nach 2 Jahren war es soweit, die allererste CD, die CD 100 kam auf den Markt. Erst 2 Jahre später wurde dann der erste CD-Player präsentiert.
Auf der allerersten Musik-CD war das Lied des Pianisten Claudio Arrau zu hören. Bekannt wurde die CD vor allem, nachdem Herbert von Karajan bei den Salzburger Festspielen für die CD Werbung machte. Die CD wurde populär. So populär, dass heutzutage jährlich mehr als 30 Milliarden Euro für die CD's ausgeben werden!

Und wie funktioniert jetzt die CD genau?

Die Daten werden in sogenannten Tracks (Gruppe von Sektoren) gespeichert. Diese Tracks werden ähnlich wie die Sektoren von der Harddisk über ein Inhaltsverzeichnis (TOC) angesprochen. Damit die Daten vom Computer auch angesprochen werden können, ist auf der CD bereits ein Dateisystem zur Verwaltung der Dateien angebracht.

Die sogenannten Sektoren sind alle gleich gross und werden spiralförmig auf der CD angebracht.




Damit die Daten wieder gelesen werden können, wird eine konstante Geschwindigkeit verwendet (Constant Linear Velocity - CLV). Die Drehgeschwindigkeit wird also höher, je näher sich der Laserstrahl dem Mittelpunkt der CD nähert.

Der Laserstrahl ist ein Strahl aus gebündeltem Licht. Er durchdringt die Schutzschicht der CD und leuchtet auf die Aluminium-Schicht.
Trifft das Licht auf eine Vertiefung in der Aluminium-Schicht, so wird das Licht abgelenkt. In diesem Fall bekommt die Fotozelle kein Licht. Trifft das Licht auf eine Erhöhung, dann wird es reflektiert. Das Prisma leitet den Lichtstrahl zur Fotozelle weiter.

Jeder Lichtstrahl, der die Fotozelle trifft, erzeugt eine geringe elektrische Spannung. Daraus entsteht eine Reihe von Einsen und Nullen, so genannter Binärcode.
Der Computer selbst arbeitet intern nur mit Binärcode. Zustand eins bedeutet es hat ein Signal, Zustand null, es hat keines. Der Binärcode wird im Computer umgewandelt, so dass wir anschliessend die Daten auf der CD am Bildschirm betrachten können.


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